Seminarthemen & Schwerpunkte

nico_end2_webAus meiner Erfahrung weiß ich, dass die Fragen und Intentionen für die Buchung eines speziellen Trainings unterschiedlicher nicht sein können. Sei es eine Anwendung aus der aktuellen Adobe Creative Cloud oder der Wunsch, sich mit modernsten und allgegenwärtigen Scriptsprachen vertraut zu machen. Nicht selten werden die neuen IT-Kenntnisse dringend benötigt, um die täglichen Herausforderungen am Computerarbeitsplatz effizienter zu erfüllen oder zu ergänzen. Mitarbeiter in Personalunion sind keine Seltenheit und finden sich in Aufgabenfeldern wieder, die eine Schulung und das anschließende Selbststudium voraussetzen.
Heute gilt der Grundsatz „Mobile First“ für digitale Medien. Der Trend, Informationen über das Internet in bestgestalteter Form zu transportieren, ist nicht mehr aufzuhalten. Hierbei spielen die gewählten Formate eine gewichtige Rolle. Soll Videomaterial gefilmt, geschnitten, mit Effekten versehen und sowohl als DVD/Blu Ray oder über eine Video-Online Plattform verbreitet werden? Gibt es den Wunsch, das Videomaterial in einer interaktiven Anwendung zu verarbeiten, die am Computer als auch auf mobilen Endgeräten gleichermaßen funktioniert? Wie wird ein Film produziert, der am Viewport in der Empfangshalle, auf der Messe, im Intranet/Internet und auf Video-Plattformen gleichermaßen und gleichzeitig ausgegeben werden soll?

Schwerpunktthemen

Sind die CMS Templates mit modularer Umgebung erweiterungsfähig und ist es möglich, eigenen Content zu produzieren und diesen einzubinden? Sind Daten auf allen Wiedergabegeräten gleichermaßen nutzbar? Wie sieht es mit den Apple Retina-Auflösungen aus? Was ist Responsive-Webdesign und wie wird es umgesetzt? Welchen Aufwand muss ich betreiben, um eine eigene App zu entwickeln? Welche Plattformen sind zu berücksichtigen? Was leisten Githump, Bootstrap & Co. und wie werden die Frameworks eingesetzt? Was ist mit Adobe Flash passiert und ist jQuery eine echte Alternative?
Heute geben die vielen Möglichkeiten, digitalen Output zu teilen und zu verbreiten, die technischen Voraussetzungen vor. Das Stichwort lautet hier (MCP) Multi-Chanel-Publishing. Meine Konzepte zielen grundsätzlich auf die effiziente Nutzung der Software ab. Wir berücksichtigen dabei den Anspruch, die vorproduzierte Daten auf dem Weg in das Multi-Chanel-Publishing mit bester Qualität und nach offenen Standards anzulegen. Der Arbeitsprozess wird optimiert, die Versionierungen entfallen und der Pflegeaufwand der Systemtechnik/des Computers fällt zunehmend geringer aus! Kein geringeres Ziel ist auch von meinen Trainings zu Online-Scriptsprachen zu erwarten!


faviconMorgen stehen uns…

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Morgen stehen uns virtuelle Räume zur Verfügung deren Art und Umfang sich gegenwärtig in Form von Augmented Reality und Web 3.0 herauskristallisieren. Denken Sie nur an die Google-Brille oder die inzwischen bereits am Markt verfügbaren Home-Control-Anwendungen. Das Home-Entertainment soll an dieser Stelle auf keinen Fall unerwähnt bleiben.


faviconSteigende Mobilität und ihre Folgen

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Die Gesellschaft wird noch mobiler werden, darüber sind sich alle einig. 90 Prozent der Bundesbürger gehen täglich außer Haus. Das ergab die Studie „Mobilität in Deutschland“ (MiD) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung. Die Europäer legten im Jahr 2010 rund 5.600 Milliarden Kilometer mit dem Auto, Bus und Bahn oder mit Flugzeug und Schiff zurück. Der Personenverkehr hat in den EU-Ländern seit 1990 um ein Drittel zugelegt und wird laut Prognosen der Europäischen Kommission bis zum Jahr 2030 um weitere 29 Prozent ansteigen.

Diese zunehmende Mobilität führt zu einem neuen Verhalten, zu neuen Alltagsstrukturen/-abläufen und zu neuen Bedürfnissen der Menschen. „Früher“, also vor dem Online-Zeitalter, haben vor allem die Medien unseren Alltag strukturiert: Morgens, am Frühstückstisch wurde die Zeitung gelesen. Sie war das mobilste aller klassischen Medien. Es musste sie lesen, wer bereits (mehr oder minder) umfassend informiert das Haus verlassen wollte. Die aktuellen Sportnachrichten, Wirtschaft, Lokalgeschehen – welche Themen auch immer. Wer sich mit Kollegen, Bekannten oder dem Nebensitzenden in Bus oder Bahn informiert austauschen wollte, musste zuvor die Zeitung gelesen haben – oder dies spätestens dort tun.

Über Tag lief das Radio. Wer die aktuellste Musik aufzeichnen oder bestimmte Sendungen hören wollte, musste zur richtigen Zeit vor dem Radiogerät/-empfänger sitzen, um das Programm zu verfolgen oder gar aufzuzeichnen, um später noch einmal darauf zurückgreifen zu können.

Am Abend schaute man Fernsehen. Man las vorab das Fernsehprogramm und wählte aus der zunehmend vielfältigen Senderlandschaft das für sich Passende aus. Vielleicht schaute man auch jede Woche zur gleichen Zeit dieselbe Serie, die man auf gar keinen Fall verpassen durfte. Die Linearität der elektronischen Medien führte dazu, dass wir mehr oder minder stark unser Leben nach ihnen ausrichteten.

Mit Einzug des schnellen Internets im ersten und der mobilen Geräte im zweiten Schritt verändert(e) sich dies grundlegend. Zunehmend wurden und werden dieselben Inhalte auf verschiedenen Kanälen zur Verfügung gestellt. Die technischen Möglichkeiten zur flexiblen, orts- und zeitunabhängigen Nutzung nahmen und nehmen zu. Seine Lieblingsserie kann man heute ganz traditionell wie früher jede Woche immer zur gleichen Zeit schauen (zu Hause oder mit Event-Charakter in der Lieblingskneipe oder bei Freunden) – oder eben dann, wenn es gerade passt, online auf dem PC, dem Notebook, dem Smartphone, Tablet…

Medien und mediale Inhalte werden zu unseren ständigen Begleitern, stehen uns permanent zur Verfügung und verschaffen uns dadurch eine bislang nicht gekannte Flexibilität.

Die lineare Mediennutzung ist deswegen trotz allem noch die Regel: Sich einfach vom TV- oder Radio-Programm leiten zu lassen, ohne gezielt Angebote abzurufen, ist natürlich bequemer und der Mensch an sich ist tendenziell bequem. Außerdem gibt es immer wieder neue TV-Formate, die im realen (analogen) und im digitalen Leben heiß diskutiert werden und zwar schon während oder spätestens unmittelbar nach Ausstrahlung (GNTM z. B.). Hier am Ball zu bleiben, ist gerade für Jugendliche und junge Erwachsene von besonderer Bedeutung.

Doch die Erfahrung, Medien individuell nutzen zu KÖNNEN, verändert unsere Anspruchshaltung auch in anderen Lebensbereichen: Wir wollen alles – und am liebsten sofort. Der Laden um die Ecke hat am besten lange Öffnungszeiten, damit ich nicht vor verschlossener Tür stehe, wenn ich gerade etwas brauche. Und dann hat er idealerweise in seinem Sortiment auch genau das, was ich suche. Oder bietet mir zumindest an, direkt das, was ich vergebens suchte, zu bestellen und zu mir nach Hause zu liefern. Am stärksten ausgeprägt ist diese Einstellung, darüber herrscht in der Fachliteratur weitgehend Einigkeit, in der Generation Y festzustellen, also unter den 1980 bis 1995 Geborenen. In der Generation Z, unter den Digital Natives, wird dies noch viel stärker ausgeprägt sein.

Diese neue Erwartungshaltung müssen Unternehmen, die Angebote für Endverbraucher kreieren, heute unbedingt berücksichtigen. Die Zeiten, in denen Werbebotschaften an die breite Masse der Bevölkerung adressiert wurden, sind vorüber. Momentan werden eher – mal spitzere, mal breitere – Zielgruppen dezidiert angesprochen. Ein bislang gutes und richtiges Konzept, auch wenn man über die Art und Weise der Zielgruppendefinition – wie über so vieles im Leben – wunderbar streiten kann. Für mich beispielsweise sind Zielgruppendefinitionen auf Basis des Kaufverhaltens in vielen Fällen der Königsweg.

Künftig aber sollte man sich weniger den Kopf darüber zerbrechen, ob man nun Zielgruppen soziodemographisch oder doch besser hinsichtlich ihres Freizeit- oder aber Konsumverhaltens bestimmen sollte, sondern darüber Gedanken machen, wie man den einzelnen Menschen ganz individuell ansprechen und mit den für ihn relevanten Informationen in genau dem Moment versorgen kann, in dem sie für ihn auch tatsächlich relevant sind. Und die Möglichkeiten für diese individuelle Ansprache sind dank der inzwischen weiten Verbreitung mobiler Devices wie Smartphones und Tablets so gut wie nie zuvor.

Vor allem Smartphones sind dabei unverzichtbar. Sie sind zu unseren Rund-um-die-Uhr-Begleitern geworden. Sie erleichtern uns das Leben, indem wir permanent erreichbar und online sein können. Dank ihnen sind wir IMMER und überall informiert – oder haben zumindest permanent die MÖGLICHKEIT dazu, uns zu informieren: über Privates, über Berufliches und über alles andere, über das wir informiert sein wollen (Nachrichten aus aller Welt, Wirtschaft, Politik, Sport, Kultur…). Dank Twitter und Push-Nachrichten der diversen Nachrichten-Apps sind wir innerhalb kürzester Zeit im Bilde über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.